
Workshop & Zine
PERIOD. Transdisziplinäre Perspektiven auf Menstruation
Menstruation lässt sich in transdisziplinärer Betrachtung als Phänomen menstruierender Körper verstehen, die sich zwischen gesellschaftlichen Aushandlungen um geschlechtliche Nicht/Zugehörigkeiten und leiblich-körperlichen Erfahrungen bewegen.
In dieser Betrachtung werden einerseits trans-, nicht-binäre und genderqueere Menschen miteinbezogen. Andererseits wird Menstruation auf diese Weise lesbar als bedeutsames humandifferenzierendes Phänomen, an dem menstruierende und nicht-menstruierende Körper voneinander unterschieden und geschlechtliche Nicht/Zugehörigkeit[en] verhandelt werden.
Zentrale Fragen
Verhältnisse
Wie lässt sich das Verhältnis von körperlich-materiellen Praktiken und diskursiven
Aushandlungen im Kontext Menstruation konzeptualisieren?
Unterscheidungen
Wie wird Menstruation zu einem Phänomen der Unterscheidungen von Menschen? Welche Ambiguitätstoleranzen in Bezug auf Zeitlichkeit [noch nicht, nicht oder nicht-mehr] menstruierender Körper sowie geschlechtliche Vielfalt menstruierender Körper zeigen sich?
Ungleichheiten
Welche Unterscheidungen und Kategorisierungen schließen an die Identifikation menstruierender Körper an? Wie gehen weitere Ungleichheiten mit der Verknüpfung von Menstruation und den Kategorien ›Frau‹ oder ›weiblich‹ einher? Welche Ungleichheiten lassen sich in intersektionaler und postkolonialer Perspektive identifizieren?
Workshop
Im Sinne des interdisziplinären Austauschs und der Vernetzung von Wissenschaft und Praxis sprechen im Rahmen von period. sowohl Referent_innen aus der Wissenschaft als auch aus der Praxis und der Kunst über aktuelle Projekte und Ansätze.
WO?
Der Workshop findet im ReWi-Gebäude II auf dem Campus der JGU Mainz in den Räumen HS1 und HS5 statt.
Hier geht’s zum Lageplan und hier zu allgemeinen Anreiseinformationen mit ÖPNV oder PKW.
Organisation
Organisiert wird der Workshop von Dr’in Lisa Anders, Dr’in Lisa Henke & JProf’in Dr. Lilli Riettiens | alle JGU Mainz
Gefördert durch das Georg Forster Forum und das Institut für Erziehungswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.


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