[text] Bildungstheoretische Potenziale im Kontext schülerischer Subjektivation unter Bedingungen von Digitalität

Der Sammelband Bildung und Digitalität. Verhältnisbestimmungen und (Re)Perspektivierungen, herausgegeben von Marlene Pieper und Till Neuhaus, ist erschienen und mit ihm ein Beitrag von mir.

Auf Basis exemplarischer Interviewauszüge mit Schüler_innen der Sekundarstufe I rekonstruiere ich zunächst, wie diese auf Adressierungen seitens der Lehrpersonen reagieren, vermeintlich bereits medienkompetent zu sein. Während einige berichten, regelrecht stolz zu sein, verweigern sich andere und reagieren widerständig.

Hier setze ich mit anerkennungs- und bildungstheoretischen Überlegungen an und verfolge die These, dass Schüler_innen in (mindestens) zweierlei Hinsicht in Schule gebildet werden, wobei eine Unterscheidung von Digitalisierung und Digitalität zentral ist. Abschließend diskutiere ich das Potenzial, Bildung als Entfremdung eines jeweiligen ontologischen Horizontes zu vestehen.

Die zugrundeliegenden leitfadengestützten Interviews entstanden im Rahmen des BMBF-geförderten Projektes Ganztag digital. Digitale Medien und Medienbildung in der sozialen Welt der Ganztagsschule. Ich danke nochmals allen Beteiligten ausdrücklich für die kollegiale Zusammenarbeit und dafür, dass ich das Interviewmaterial für den vorliegenden Artikel nutzen durfte – allen voran Kai-Uwe Hugger und Angela Tillmann.

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