[seminar series] Infrastrukturen

English version below

Im Winter 2026/27 organisiere ich erneut die Vorlesungsreihe ›Aktuelle Debatten in der Erziehungswissenschaft‹. Das Format widmet sich zentralen gesellschaftlichen und erziehungswissenschaftlichen Fragen, die aktuell in Forschung, Öffentlichkeit und Praxis diskutiert werden.

Im kommenden Semester steht die Reihe unter dem Thema Infrastrukturen, das im Rahmen von drei thematischen Blöcken behandelt wird:

Gemeinsam mit Studierenden, externen Gästen (anderer Disziplinen) und Kolleg_innen des Instituts für Erziehungswissenschaft reflektieren wir, wie Infrastrukturen unseren Alltag in vielerlei Hinsicht durchziehen, strukturieren und bedingen. Trotz ihrer im wahrsten Sinne ›tragenden‹ Rolle sind sie im Grunde unsichtbar und werden meist erst in Momenten einer Störung sichtbar. Infrastrukturen sind dabei nicht nur technisch und damit bspw. zentral für Transport und Mobilität; sie klassifizieren auch. Sie stabilisieren Ordnungen so selbstverständlich, dass erst ihr Versagen zeigt, wie viel Arbeit in ihnen steckt. Und all dies ist hoch relevant für Pädagogik und Erziehungswissenschaft.

🎨 Semesterbegleitend erstellen Studierende Zines, in denen sie Ideen aus den Gastvorträgen mit Infrastruktur-Theorien und eigenen Zugängen zu Infrastrukturen verweben. Im von Stefan Bast (Kunsthochschule Mainz) organisierten Workshop ›Small – not quiet‹ erhalten sie hierzu das nötige Know How.

🍿 Ein besonderer Dank gilt übrigens meiner studentischen Mitarbeiterin Gina Marie Lauer für Ihre fantastische Unterstützung!

⇢ Hier geht es zum Programm


When did you last think about (critical) infrastructure? Probably not until something broke down or until you didn’t fit into its rigid classifications …

This winter, my lecture series ›Current Debates in Educational Research‹ at the Johannes Gutenberg-Universität turns to Infrastructures across three thematic blocks:

Together with students, external guests from other disciplines, and colleagues from the Institute of Education Research, we will ask how infrastructures pervade, structure, and condition our everyday lives in many ways. Despite their truly ›load-bearing‹ role, they remain largely invisible and usually only become visible in moments of disruption. Infrastructures are not merely technical and, as such, central to transport and mobility; they also classify. They stabilize orders so seamlessly that only their failure reveals how much work goes into them. And all of this is highly relevant for pedagogy and education research.

⇢ See the full program here


🍿 A special thank you to my student assistant Gina Marie Lauer, whose support is fantastic!

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